Wassersprudler


Wassersprudler

Wassersprudler sieht man immer häufiger. In vielen öffentlichen Gebäuden und in Einkaufsmärkten werden sich aufgestellt, um Besuchern eine kostenlose Erfrischung zu ermöglichen. Kleinere Geräte werden im privaten Bereich genutzt, um Trinkwasser mit Kohlensäure zu versetzen oder kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke zuzubereiten. Wassersprudler werden von vielen als eine kostengünstige Alternative zum Kauf von Mineralwasser angesehen.

Wie funktionieren Wassersprudler?

Wassersprudler gibt es in unterschiedlichen Formen und Größen. Sie führen dem in einem Tank befindlichen Trinkwasser CO2 zu und verwandeln es dadurch in kohlensäurehaltiges Wasser. Die Geräte bestehen in der Regel aus einer Halterung, in die eine auswechselbare Gaskartusche eingesetzt wird. Die Kartuschen beinhalten je nach Größe zwischen 300 und 500 Gramm Kohlenstoffdioxid. Eine druckbeständige Flasche wird mit Trinkwasser gefüllt und in die dafür vorgesehene Halterung geschraubt. Dann kann man auf Knopfdruck den Sprudelvorgang starten. Dabei wird über ein Ventil- und Leitungssystem das CO2 in das Wasser gepumpt. Die Dauer des Einleitens bestimmt den Kohlensäuregehalt des Wassers. Je mehr CO2 sich im Wasser löst, desto kohlensäurehaltiger ist es.

Verwendung vom Wassersprudler

Der besondere Reiz eines Wassersprudlers ist es, dass man mit ihm Erfrischungsgetränke selbst herstellen kann und dabei auch noch viel Geld spart. Laut Herstellerangaben kann mit einer durchschnittlichen Kartusche maximal 100 Liter Wasser mit Kohlensäure versetzt werden. Der Wert variiert allerdings je nach Größe der Kartusche und Dauer des Einleitens. Mit einem Wassersprudler kann man sich den Kauf von Mineralwasser sparen. Anschaffung und Transport sowie Lagerung und Entsorgung von Wasserkästen entfallen. Außerdem bieten Wassersprudler den Vorteil, dass man die Kohlensäurehaltigkeit des Wassers selbst dosieren kann. So kann sich jeder sein Trinkwasser mit so viel Kohlensäure versetzten wie er mag und ihm am besten bekommt. Bei Betreiben von Sprudlern ist allerdings zu beachten, dass geeignete PET-Flaschen verwendet werden. Tauglich sind allein druckresistente Flaschen, die in der Lage sind einen beim Besprudeln entstehenden Unterdruck zu vermeiden. Entsprechende Flaschen werden mit den Geräten mitgeliefert und sind auch separat im Supermarkt erhältlich. Die PET-Flaschen taugen auch zur Aufbewahrung und Lagerung des Sprudelwassers. Mit einem modernen Wassersprudler kann man sich heute sogar seine eigenen Erfrischungsgetränke mit Geschmack erzeugen. Zu diesem Zweck werden von vielen Herstellern verschiedene Getränkekonzentrate und Sirups angeboten, die dem aufzubereitenden Wasser beigefügt werden können, um ihm Geschmack zu verleihen. Auf dem Markt sind unzählige Geschmacksvarianten erhältlich. Auch zuckerfreie Konzentrate werden angeboten.

Wassersprudler in verschiedenen Varianten

WassersprudlerWassersprudler sind in verschiedenen Größen und Bauformen erhältlich. Während ältere Modelle überwiegend mit PET-Flaschen operieren, setzten sich neue Modelle mit formschönen Glaskaraffen zunehmen durch. Kunststofflaschen haben den Vorzug, dass sie über ein geringes Eigengewicht verfügen, leicht zu transportieren sind und ein großes Volumen aufweisen. Leider haben sie aber hygienische Nachteile. Auch wenn man die Flaschen immer gründlich reinigt, nimmt mit der Zeit die Gefahr von Keim- und Schimmelpilzbefall zu. Außerdem lagert sich nach längerem Gebrauch Kalk ab, den man nur mit scharfen Reinigern entfernen könnte. Kunststofflaschen sind nicht spülmaschinentauglich, was die aufwändige Reinigung per Hand erzwingt. Deshalb kommt man nicht umhin, die Flaschen nach einiger Zeit auszuwechseln. Wassersprudler mit Glaskaraffen sind daher eine echte Alternative. Die Karaffen verfügen nicht nur über eine anspruchsvollere Optik, sondern lassen sich bequem und gründlich in der Spülmaschine reinigen. Die Karaffen bleiben so stets hygienisch und müssen nicht ersetzt werden. Dafür sind sie allerdings kleiner als PET-Flaschen, und wenn man das besprudelte Wasser mitnehmen oder länger aufbewahren will, muss man es umfüllen.

Gesundheitsrisiken von Wassersprudlern: Hygiene ist wichtig

Wassersprudler geraten immer wieder in die Kritik, weil sie durch Verunreinigungen des Wassers Risiken bergen. Nach Messungen von Umweltmedizinern ist die Bakterienbelastung von besprudeltem Wasser dreimal so hoch wie beim Leitungswasser. Als Hauptursache gilt der Biofilm, der sich nach längerem Gebrauch an der Flascheninnenseite bildet. Daher sollten die Geräte und die Flachen entsprechend der Herstellerempfehlungen regelmäßig gründlich mit heißem Wasser und Spülmittel gereinigt werden. Wassersprudler

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